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Schneverdinger Lions haben neuen Chef: Hans-Gert Renken aus Lünzen

Amtsuebergabe an H-G. Renken

 von rechts Der neue Präsident Hans-Gert Renken und der jetzige Pastpräsident Dr. Günter Meyer

 

Schneverdingen. Schon wieder ist ein Jahr ins Land gegangen und die Schneverdinger Lions haben einen neuen Präsidenten einstimmig gewählt und in sein Amt eingeführt: Auf den Schneverdinger Arzt Dr. Günter Meyer folgt der Lünzener Hans-Gert Renken. Renken ist auch Gründungsmitglied des Lions Clubs Schneverdingen und seit langem in den Lünzener Vereinen und der Feuerwehr aktiv. Der Zimmerermeister und Dipl.-Ing. stammt aus einer alteingesessenen Zimmermannsfamilie in der 8. Generation und betreibt wirtschaftlich sehr erfolgreich den 1890 gegründeten Zimmereibetrieb in dem Schneverdinger Ortsteil Lünzen.

Vor der Übergabe des Präsidentenamtes an Hans-Gert Renken appellierte der scheidende Präsident, Dr. Günter Meyer, an die Schneverdinger Löwen im Sinne der Werte der internationalen Lions Familie den populistischen Tendenzen als Lösung von Problemen der Gesellschaft zu widersprechen, sie zu entlarven und sich mit Blick auf einige Entwicklungen in europäischen Nachbarländern aktiv für den Erhalt unserer Demokratie einzubringen.

Der neue Präsident, Hans-Gert Renken, will die bisherigen Aktivitäten der Schneverdinger Lions weiterführen, als nächstes konkretes Projekt findet erneut die bei den Bewohnern des Alten- und Pflegeheimes Tannenhof sehr beliebte Kutschfahrt mit Kaffeetrinken statt.. Die Teilnahme am Heideblütenfest und am Weihnachtsmarkt ist ebenso wie der Weihnachtskalender schon wieder in Planung. Als Motto seines Lions Jahres hat sich Renken das Thema „Die Abhängigkeit der Architektur von der Natur“ gewählt. An Hand konkreter Beispiele von Bauvorhaben aus unserer Region, an der sein Unternehmen mitgebaut hat, wie z.B. die „Eine-Welt-Kirche“ in Schneverdingen soll das Thema den Lions nahe gebracht werden. Außerdem fällt das 25jährige Jubiläum des LC Schneverdingen Anfang 2019 in Renkens Amtsjahr.

Weihnachtskalender-Überschuss hilft 5 Entwicklungsprojekten in Afrika

In den vergangenen Jahren sind die Überschüsse des Schneverdinger Lions-Weihnachtskalenders immer in Projekte vor Ort geflossen, sei es wie im letzten Jahr der Bau des Kneipp-Beckens oder Zuschüsse für den Ausbau von Spielmöglichkeiten auf Schulhöfen. Für 2017 waren man übereingekommen: „Der Lions Club wird die Erlöse aus dem Weihnachtskalender an glaubwürdige, überprüfbare und nachhaltige Hilfsprojekte in Afrika spenden“. Nun haben die Schneverdinger Lions entschieden. Der Kalender erzielte einen Überschuss in Höhe von rund 17000 €.

 

 Mittelverwendung-2017 Kalender

v. links: Schatzmeister Rudolf Röhrs, Präsident Dr. Günter Meyer und Weihnachtskalender-Vater Gerhard Hinrichs

 

Folgende Projekte werden unterstützt: Der Verein Amani Kinderdorf e.V. baut und betreibt Dörfer für Waisenkinder in Tansania und fördert die schulische und berufliche Bildung dieser Kinder. Amani ist Swahili und bedeutet übersetzt „Frieden“.  Dorthin geht eine Spendensumme von 4000 €.

Ebenfalls 4000 € werden für das entwicklungspolitische und humanitäre Hilfswerk  HelpAge Deutschland zur Verfügung gestellt. Das Hilfswerk fördert  beispielhafte Projekte zur Verbesserung der Lebensverhältnisse alter Menschen in Entwicklungs- und Transformationsländern.

Rund 5000 € gehen an das Projekt: Lions helfen: das WASH-Projekt: Mit nachhaltigen Projekten zum umfassenden Wassermanagement in Kooperation mit Partnerorganisation, lokalen Partnern und dem bewährten Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe. “WA-S-H” steht für Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene. WaSH-Projekte verfolgen einen umfassenden Ansatz zur Lösung eines der größten Probleme des 21. Jahrhunderts, dass nach wie vor etwa 750 Millionen Menschen weltweit ohne Zugang zu sicherem Wasser und 2,5 Milliarden ohne sanitäre Grundversorgung auskommen müssen. In Mali wird durch Errichtung und Instandsetzung sanitärer Anlagen an 21 Schulen, in Äthiopien durch Solarbrunnen, die ganzjährig sauberes Wasser zur Verfügung stellen, geholfen und in Uganda durch Zugang zu sauberem Wasser für eine Zielgruppe von rund 10.000 Menschen.

Das Kivuli Projekt betreut körperlich und geistig behinderte Kinder in Kenia. 2008 wurde auf dem Gelände der Gilgil Township Primary School  die erste Einrichtung eröffnet. Eine zweite Herberge wurde 2014 eröffnet und zusammen sorgen sie für die Übernachtbetreuung von bis zu 64 Kindern mit geistigen und körperlichen Behinderungen, die sonst keine Schule besuchen könnten. In dem Projekt hat Anne Broocks aus Schneverdingen gearbeitet. Dort werden „geländegängige“ Rollstühle benötigt. Für dieses Projekt werden 2500 € bereitgestellt.

Im Projekt LICHTBLICKE Kamerun 2018 versuchen die LIONS in ganz Deutschland   500.000 € einzusammeln, 2018 wird es um Hilfe für Augenkrankheiten in Kamerun gehen.

Ausgehend von der Bezirkshauptstadt Kumba in der bevölkerungsreichsten Region des anglophonen Kameruns, werden bestehende Stationen und Ambulanzen ausgebaut und ausgestattet sowie Fachpersonal weitergebildet. Die Maßnahmen werden in enger Partnerschaft mit der Christoffel-Blindenmission (CBM) und ihrer fachlichen Expertise umgesetzt. Die Spendensumme beträgt 1500 €.

23. Lions-Kutschfahrt mit den Tannenhofbewohnern durch die Heide

Schneverdingen. Zum 23. Mal hat der Lions Club Schneverdingen Senioren aus dem Alten- und Pflegeheim „Der Tannenhof zu einer Kutschfahrt eingeladen. Mit drei Kutschen ging es über den Höpen durch die blühende Osterheide zum Schäferhof. Dort wartete das übliche Tortenbuffet. Mit großer Dankbarkeit genossen die Heimbewohner die diesjährige Kutschfahrt bei herrlichem Sonnenschein. Zunächst mussten 9 Schneverdinger Lions Mitglieder zusammen mit Mitarbeiterinnen des Tannenhofes und den Kutschern der Firma Meyer aus Zahrensen kräftig zupacken, um die Heimbewohner mit ihren Rollatoren oder Rollstühlen auf die Kutschen zu befördern. Das jährliche Lions Projekt, ursprünglich initiiert von Lionsfreund Dr. Uwe Becker, und auch in diesem Jahr von ihm organisiert ging auch in diesmal reibungslos über die Bühne. Die dankbaren Gesichter der Mitfahrenden waren sicher Motivation genug, auch im nächsten Jahr diese nun schon traditionelle Ausfahrt mit Kaffeetrinken wieder zu organisieren, berichteten doch die Tannenhofmitarbeiterinnen, dass die mitfahrenden Senioren bisher sich immer wieder gerne an die Kutschfahrt erinnerten.


Das Bild zeigt die drei Kutschen bei der Fahrt durch die blühende Osterheide in der Nähe der Heberer Straße.

Hauptgewinn Lions-Weihnachtskalender 2017 geht nach Behringen

Der Hauptgewinn des Weihnachtskalenders des Schneverdinger Lions Clubs in Höhe von 1000 Euro geht diesmal nach Behringen an Annegret Jungemann. Frau Jungemann hatte den Kalender von einer Schneverdinger Freundin geschenkt bekommen und freute sich sehr über den Gewinn mit dem sie wahrscheinlich  ihre Urlaubskasse auffüllen werde.

 

Hauptgewinnerin-2017

Von links: Weihnachtskalenderorganisator Gerhard Hinrichs,  Gewinnerin Annegret Jungemann und Lions-Präsident Dr. Günter Meyer bei der Gewinnübergabe

Damit ist auch der 11. Weihnachtskalender der Schneverdinger Löwen für den Hauptorganisator Gerhard Hinrichs nun schon Geschichte. Bisher nicht abgeholte Gewinne sollten noch bis Ende Februar bei Hinrichs-Bürosysteme in der Verdener Straße abgeholt werden. Hinrichs berichtete, dass der Kalender inzwischen auch über Schneverdingen hinaus nachgefragt werde, was Frau Jungemann auch bestätigte, allerdings habe sie schon Mitte November letzten Jahres keinen Kalender mehr kaufen können. Lions Präsident Dr. Günter Meyer berichtete, dass der Verkauf in jedem Jahr zum Schneverdinger Herbstmarkt beginnen würde und häufig schon um den 10. November herum alle 5000 Kalender verkauft seien. „Eine höhere Auflage planen wir nicht“, sagte dazu Gerhard Hinrichs, „die Gewinnsumme von insgesamt rund 16.000 Euro muss auch in einem bestimmten Verhältnis zu den Gewinnmöglichkeiten stehen.“

Der Überschuss des Kalenders in 2017 von rund 15.000 Euro geht auf Vorschlag von Präsident Dr. Meyer in diesem Jahr in nachhaltige und glaubwürdige Hilfsprojekte in Afrika, nachdem in den Vorjahren hauptsächlich soziale Zwecke und Ehrenamtlichkeit vor Ort unterstützt wurden. Die Schneverdinger Lions wollen damit einen kleinen Beitrag dazu leisten, die Folgen von Armut, Dürre und Kriegen als Fluchtursachen zu mildern

J. Schreiner aus Schneverdingen jetzt Chef von 57 LionsClubs im Norden


Schneverdingen. Prof. Dr. Johann Schreiner vom Schneverdinger LionsClub ist jetzt Distrikt-Governor von 57 Lions Clubs in Norddeutschland. Der Lions-Distrikt 111-Niedersachsen-Bremen erstreckt sich vom Landkreis Cuxhaven bis nach Diepholz und Nienburg. Damit ist erstmalig ein Lion aus der Heide in dieses verantwortungsvolle Amt aufgestiegen.

Schreiner repräsentiert rund 2000 Lions Mitglieder in Norddeutschland. Deutschlandweit gibt es insgesamt 19 Distrikte mit rund 53.000 Lions Mitglieder. Der neue Governor, der im Hauptberuf Direktor der NNA (Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz) ist, gehört zu den Gründungsmitgliedern der Schneverdinger Löwen. Sein Amtsjahr hat er unter das Motto: „Freundschaft – ohne Grenzen“ gestellt.

 

Schreiner ist gerade aus Japan zurück. Er wurde dort zusammen mit über 730 Distriktgovernorn aus aller Welt zum Governor des Lions-Distrikts Niedersachsen-Bremen für das Lions-Jahr 2016/2017 ernannt. Dies geschah im Rahmen der International Convention von Lions Clubs International in Fukuoka/Japan. Teilgenommen haben dort insgesamt rund 35.000 Lions-Mitglieder aus über 120 Ländern. Das Foto zeigt das bei Lions übliche Ritual: Im Fukuoka Yafouku Dome reißt  Past-Distrikt-Governor Heiko Dallmann (links) das blaue DG elect-Bändchen ab und macht Dr. Johann Schreiner (rechts) damit formell zum Distriktgovernor. Sein Ehrenamts-Motto: Freundschaft – ohne Grenzen resultiert letztendlich aus den vielfältigen internationalen Erfahrungen, die er in seinem Berufsleben und als Lion machte. Für Schreiner gilt, dass Freundschaft für Lions mehr ist als ein „auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis von Menschen zueinander“ (Duden). Freundschaft muss ein Lebensmotto sein, das sich in einer grundsätzlichen Offenheit und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitmenschen offenbart und damit angesichts der Flüchtlingsproblematik und gesellschaftlicher Ausgrenzung und Abgrenzung hochaktuell ist. Entsprechend der ethischen Grundsätze von Lions betrachtet er Freundschaft als Ziel, und nicht als Mittel zum Zweck.

 

Die Lions Idee wird in Schreiners Amtsjahr 100 Jahre alt. Am 7. Juni 1917 wurde in Chicago der erste Lions Club gegründet. Lions Clubs International will weltweit zum Jubiläumsjahr 100 Millionen Menschen mit Schwerpunkten in den Projektfeldern Sehkraft, Jugend, Umwelt und Hunger erreichen. Bei der Jugendarbeit gibt es das neue Programm Lions-Quest – „Erwachsen handeln“.  Zur Förderung der Sehkraft soll das erfolgreiches „Lichtblicke“-Programm mit der Errichtung weiterer Augenkliniken in Afrika fortgeführt werden. Bei der Bekämpfung des Hungers gibt es die bewährte Zusammenarbeit mit den Tafeln auf nationaler Ebene und die Flüchtlingshilfe. Beim Umweltthema „Wasser ist Leben“ ist der Wasserfilter PAUL nicht mehr wegzudenken.

Dr. Günter Meyer ist neuer Schneverdinger Lions-Präsident

Schneverdingen. Der Schneverdinger Lions Club hat einen neuen Präsidenten gewählt, es ist Dr. Günter Meyer, der zu den Gründungsmitgliedern gehört und 1996/97 schon einmal Präsident war. Meyer hatte sein damaliges Präsidentenjahr unter das Motto „Jugend – Zukunft unserer Gesellschaft“ gestellt. Sein neues Motto, abgeleitet aus der Biographie von Phil Collins: „Not dead yet – Da kommt noch was“, soll an den Clubabenden mit ihren Vorträgen vertieft werden. Günter Meyer hat inzwischen seine berufliche Tätigkeit als Hausarzt beendet und so genügend „Freiraum“ um das Präsidentenamt der Schneverdinger Löwen auszufüllen. In einer kurzen Zeremonie übergab der noch amtierende und jetzige Pastpräsident Dr. Karl-Ludwig von Danwitz sein Amt an Dr. Meyer.

Das Bild zeigt von rechts: jetziger Past-Präsident Dr. von Danwitz und der neue Lions-Präsident Dr. Meyer. 

Lions-Kutschfahrt mit Bewohnern von Tannenhof und Wiesentrift

Bereits zum 22. Mal lud der Lions Club Schneverdingen Bewohner der Pflegeheime des Vereins für Diakonie aus der Wiesentrift und vom Tannenhof zu der alljährlichen inzwischen traditionellen Kutschfahrt bei Sonnenschein durch die blühende Heide um Schneverdingen ein. Mit insgesamt 64 Senioren und vier Kutschen ging es mit musikalischer Begleitung und Gesang durch die Osterheide. Betreut wurden die Mitfahrer von Bediensteten der Altenpflegeeinrichtungen und von aktiven Lions Mitgliedern unter Leitung von Präsident Gerhard Hinrichs. Ein gemeinsames Kaffeetrinken im Schäferhof rundete die Ausfahrt ab. Die Lions konnten mit Hilfe der finanziellen Überschüsse des Lionszeltes auf dem Snevern Wiehnachtsmarkt diese Aktivität durchführen.

Lions-Weihnachtskalender-Überschuss

Lions-Weihnachtskalender-Überschuss ermöglicht Kneipp-Tret-Becken im Walter-Peters-Park
Schneverdingen. Die Lions werden in diesem Jahr 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass wollten auch die Schneverdinger Löwen ihrer Heimatstadt etwas Bleibendes schenken. Der Überschuss des Weihnachtskalenders 2016 machte das jetzt möglich. Am vergangenen Freitag übergab Präsident Dr. Karl-Ludwig von Danwitz am Eingang des alten Südparkes, heute Walter-Peters-Park, an Bürgermeisterin Meike Moog-Steffens ein Kneipp-Tret-Becken im Wert von rund 21.000 Euro. Schon seit Jahren wird der Wunsch des örtlichen Kneipp-Vereins in der Heideblütenstadt diskutiert. Jetzt konnte im Rahmen des Stadtmarketing-Prozesses das Projekt konzipiert und letztlich umgesetzt werden. Das gut 14 Quadratmeter große Becken wurde von der Firma Wesseloh-Bau errichtet und von der Firma Marcel Meyer aus Soltau gestaltet. Moog-Steffens und von Danwitz gaben ihrer Hoffnung Ausdruck, dass viele Schneverdinger und Gäste das Becken im Sinne der Kneippschen Ideen gesundheitsfördernd nutzen werden.

Fotos S. Bahr: Bürgermeisterin und Lions Präsident weihen das Tretbecken zünftig ein. Spenden-Anlass und Spender werden in den Bodenfliesen dokumentiert.

Gerhard Hinrichs ist neuer Schneverdinger Lions-Präsident

Das Bild zeigt von links: jetziger Past-Präsident Rudolf Röhrs und der neue Lions-Präsident Gerhard Hinrichs.

Der Schneverdinger Lions Club hat einen neuen Präsidenten gewählt, es ist Gerhard Hinrichs, der der Lions Bewegung seit nunmehr 20 Jahre angehört. Hinrichs ist Inhaber des IT-Systemhauses triplus in Schneverdingen. Bei den Lions hat er sich besonders durch das ehrenamtliche Engagement und die Gründungsidee für den jährlichen Lions-Weihnachtskalenders hervorgetan. Viele wichtige soziale oder kulturelle Projekte im Raum Schneverdingen konnten mit den jährlichen Überschüssen aus dieser Lotterie finanziell unterstützt werden. Gerhard Hinrichs wörtlich: „Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich nun für ein Jahr die Präsidentschaft übernehmen darf und danke meinem Vorgänger, dem jetzigen Past-Präsidenten, Rudolf Röhrs, für sein mit vielen Aktivitäten gefülltes Amtsjahr.“ Sein eigenes Amtsjahr stellte er unter die Aussage: „Technik zum Wohle des Menschen?“, ausdrücklich mit Fragezeichen. Das Motto wird in den monatlichen Zusammenkünften der Lions aus unterschiedlichen Sichtweisen näher beleuchtet.

In einer kleinen Zeremonie, dieses Jahr im neu renovierten Hotel Hof Barrl, wurde im Beisein der Lions Mitglieder und ihrer Ehefrauen der neue Präsident in sein Amt eingeführt. Gerhard Hinrichs ist sicher vielen Schneverdingern nicht nur als versierter IT-Spezialist sondern auch als aktiver Schütze und Schriftführer im Schneverdinger Schützenverein von 1848 bekannt, viele kennen auch sein Autoleidenschaft, die er als aktiver „Schrauber“ in der örtlichen Oldtimer-Initiative auslebt.

Der scheidende Präsident Rudolf Röhrs erinnerte in einem kurzen Vortrag an sein Präsidentenjahr, das unter dem Motto „Bürgerehrenamt“ stand. Er verwies auf die vielfältigen Projekte, insbesondere die Unterstützung der Beschaffung von Defibrillatoren an verschiedenen Standorten in der Stadt Schneverdingen. Röhrs dankte den Lions-Mitgliedern, die sich auch in seiner Amtszeit wieder im Sinne der Lions Idee: „We serve – wir dienen“, engagiert hatten.

 

„Hilfe für kleine Ohren“: Lions sammeln gebrauchte Hörgeräte

Schneverdingen. Der Schneverdinger Lions Club beteiligt sich beim erfolgreichen Projekt, hörbehinderte Kinder und bedürftige Menschen mit gebrauchten Hörgeräten zu versorgen. Das  Hilfswerk der Deutschen Lions hat seit 2010 weltweit über 21.000 Hörgeräte verteilen können. Dank des Engagements von Elke Hinrichs, die ihrem Einzelhandelsgeschäft in der Bergstraße allein im letzten Jahr in Schneverdingen 85 gebrauchte Hörgeräte sammelte, konnten so die Schneverdinger Lions mit dazu beitragen, dass u.a. in Tschernobyl, Mexiko, Bolivien, Afrika, Vietnam und Sri Lanka insbesondere für Kinder Hörhilfen zur Verfügung gestellt werden konnten.

Denn in vielen Ländern der Welt fehlt es an finanziellen Mitteln und technischen Voraussetzungen, um Menschen mit Hörgeräten versorgen zu können. Ausgrenzung und gesellschaftliche Isolation sind häufig die Folge. Hörgeräte sind deshalb, auch wenn sie schon vorher in Deutschland  ihrem Träger schon gute Dienste geleistet haben, in Entwicklungsländern immer noch ein wertvolles Gut.

Hörprobleme können sich negativ auf das Erlernen von Sprache und den Erwerb sozialer Kompetenzen auswirken. Bundesweit werden gebrauchte, nicht mehr benötigte Hörgeräte gesammelt, repariert, mit wieder aufladbaren Akkus versehen  und an seriöse Institutionen in Schwellen- und Entwicklungsländer weitergegeben. Durch die europäische Union der Hörgeräteakustiker wird sichergestellt, dass die Geräte dem aktuellen medizinischen Stand und bestimmten Qualitätsanforderungen entsprechen.

Der Lions Club Schneverdingen dankt Elke Hinrichs für die Bereitschaft, weiter wie seit 2013, die Sammlungsaktion fortzusetzen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Präsident Rudolf Röhrs übergibt Spenden von 15.500 Euro an Ehrenamtliche

 

 

Schneverdingen. Nun steht das Erlös-Ergebnis des Weihnachtskalenders 2014 fest, insgesamt  15.500 Euro können für fünf gemeinnützige Vereinebereitgestellt werden. In einer kleinen Feierstunde übergaben Präsident Rudolf Röhrs und sein 1. Vizepräsident Gerhard Hinrichs, der für die Schneverdinger Lions der Weihnachtskalendervater ist, im Sinne des Jahres-Mottos „Stärkung der ehrenamtlichen Arbeit“   je 5000 Euro an die Landfrauen und den Stadtjugendring, 2500 Euro erhielt der Verein zur Pflege, 2000 Euro der Hospizdienst Heidekreis Nord, Arbeitsgruppe Schneverdingen und der TV Jahn 1000 Euro.

Gefördert wird mit den Mitteln die Ausbildung und Qualifizierung von Pflegekräften, die vereinsübergreifende Jugendarbeit, das Projekt Schaukelstuhl, das Ehrenamt der Betreuungskräfte beim Hospizdienst in Schneverdingen und die Lungensportabteilung des TV Jahn.

Präsident Röhrs unterstrich in seiner Würdigung der Arbeit der Ehrenamtlichen, dass ihm die Stärkung des Bürgerengagements ganz besonders am Herzen liege.

 

Bildunterschrift: Die ehrenamtlichen Vertreter der Spendenempfänger der Überschüsse des Weihnachtskalenders 2014 des Lions Fördervereins Schneverdingen. Von links nach rechts:

Präsident Rudolf Röhrs, Erika Hanke und Regina Nohr für den Hospizdienst; Inka Ovens und Sonja Krauze für den Stadtjugendring; Almut Rüther und Ingrid Graubner für die Landfrauen; Hans Jürgen Thömen für den TV Jahn und Weihnachtskalendervater und 1. Vizepräsident Gerhard Hinrichs